Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie. Als Marketingleiter habe ich Verantwortung für Marken, Sortimente und Absätze in Europa, den USA und Afrika übernommen. Als Verkaufsdirektor war ich in Österreich und in anderen europäischen Ländern aktiv.

Der Lebensmittelhandel ist nicht nur hoch spezialisiert und systematisiert, er ist immer auch mehrstufig. Ich denke, dass diese 3 Eigenschaften (spezialisiert, systematisiert und mehrstufig) sich auch gegenseitig erfordern. Denn wie soll ein mehrstufiges Handelssystem funktionieren, wenn es nicht in höchstem Maße spezialisiert ist? Ich habe also viel Erfahrung gesammelt und auch schon einiges gesehen, was super lief oder auch gar nicht so toll.
Deshalb möchte ich in diesem Blogartikel darauf eingehen, wie du mehrstufige Handelssysteme tatsächlich zum Erfolgsfaktor in deinem Vertrieb machen kannst. Dabei werde ich auf die Vorteile dieser Systeme eingehen, aber auch auf die Herausforderungen, die sich dir stellen werden.
Mehrstufige Handelssysteme sind Vertriebsmodelle, die mehrere Ebenen von Verkäufern und Distributoren umfassen. Dabei wird das Produkt oder die Dienstleistung von einem Hersteller an einen Großhändler verkauft, der es wiederum an Einzelhändler weiterverkauft. Diese verkaufen es schließlich an den Endkunden.

In diesem Artikel werden wir uns auf diese mehrstufigen Systeme fokussieren - bedenke aber, dass es jederzeit sein kann, dass du neben diesen Modellen auch direkte Verkäufe tätigst. Dann sprechen wir von Multichannel Systemen, also mehreren Vertriebskanälen, die du gleichzeitig bedienst (dazu komme ich in einem späteren Blogartikel).
Um mehrstufige Handelssysteme besser zu verstehen, hier ein fiktives Praxis-Beispiel.
Nehmen wir an, du stellst in Italien Mozzarella her und willst diese an Konsumenten in Österreich verkaufen. Du hast den Markt analysiert und kommst zu dem Schluss, eine Packung mit Bio Mozzarella 200 g, das wäre ein gutes Geschäft für dich in Österreich.
Um in Österreich die Konsumenten zu erreichen, musst du also folgende Stufen managen und überwinden - denn sonst kommt deine Ware nie an die Zunge deiner Konsumentin und des Konsumenten.
1 Distributor: Jemand führt die Ware in Österreich ein (Logistik, Supply Chain …) und kennt den Markt, um Sortimente, Preise, Zielgruppen … am besten zu steuern. Häufig gehört dieser Distributor zu deinem Unternehmen oder wird von einem deiner Manager eng betreut.
Deine Kontrolle: hoch, dein Kontakt zur nächsten Stufe: (sehr) gut
2 Großhandel: Du vertreibst deine Ware an einen nationalen Großhändler. Dieser kann auf unterschiedlichste Kanäle (Konsumenten, Gastronomie, B2B …) spezialisiert sein und du suchst einen oder mehrere Großhändler aus. An diesen verkaufst du deine Ware, sie gehört also nicht mehr dir und damit gibst du diesem Kunden einen sehr hohen Einfluss auf die Vermarktung deines Produktes. Gleichzeitig kannst du aber auch auf seine Stärken in der Distribution und Kontaktpunkte in die nächste Stufe zurückgreifen.
Deine Kontrolle: gering - mittel, dein Kontakt zur nächsten Stufe: mittel - gut
3 Einzelhandel: Der Großhandel gibt deine Produkte an den Einzelhandel weiter. Wenn man sich die großen österreichischen Handelsketten ansieht, dann ist es meist so, dass etwa die Spar ihre Produkte über ihren Großhandel und ihre eigene Logistik an die Spar Einzelhändler weitergibt. Diese können direkt von Spar betrieben werden oder sind selbstständige Kaufleute. In dieser Stufe bestimmt ausschließlich dein Kunde welche Preise, Platzierungen und Aktivitäten er für dich durchführt. Einen gewissen Einfluss auf die beiden letzten Punkte hast du über Vereinbarungen zur Verkaufsförderung. Der Preis entzieht sich nun aber komplett deinem Einfluss.
Deine Kontrolle: gering, dein Kontakt zur nächsten Stufe: gering - mittel (etwa durch hohe Werbebudgets)
4 Käufer/Konsument: Bleiben wir in dem Beispiel mit dem Einzelhandel, dann ist die Endabnehmerin eine Hhf. Ganz genau, so nennen wir das. Hhf = „Haushaltsführende“. Also eine Person, größtenteils eine Frau, die für den Haushalt die Einkäufe tätigt. Sie trifft ihre Kaufentscheidung am POS (Point of Sale) nach rationalen und emotionalen Kriterien, über die es sehr viele Studien gibt und die wir hier nicht berühren. Wenn sie die Packung Mozzarella kauft, oder eben nicht, bist du immer noch nicht bei deinem Konsumenten. Der Mozzarella ist ja noch nicht gegessen.
Wir beenden an dieser Stelle unsere Überlegungen und nehmen an, dass wir eine potenzielle Kundin gefunden haben, die dein köstlicher Mozzarella auch tatsächlich verzehren wird.
Lassen wir vorerst sämtliche andere Zielgruppen wie Pizzabäcker, Industrieunternehmen oder Schulen außer Acht. Denn für all jene benötigst du zusätzliche Kanäle, um deine Marke und Produkte erfolgreich zu vermarkten. Somit musst du zahlreiche Ebenen managen, um deine Ziele zu erreichen.
Mehrstufige Handelssysteme werden häufig von Unternehmen eingesetzt, die eine breitere Reichweite erzielen wollen und ihre Produkte an verschiedene Arten von Käufern vermarkten möchten. Das können sehr unterschiedliche Produkte wie Lebensmittel, Möbel, Nike Laufschuhe, Apple iPhones etc. sein.
Diese Systeme sind oft sehr komplex und bedürfen einer speziellen Managementstrategie, um sie erfolgreich zu managen. Es ist wichtig, klare Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Ebenen aufzubauen und sicherzustellen, dass jeder Partner eine klare Vorstellung von seinen Aufgaben und Verantwortlichkeiten hat.
Hier eine Übersicht über weitere mehrstufige Handelssysteme, die wir in diesem Blogbeitrag nicht näher betrachten:
Um mehrstufige Handelssysteme tatsächlich zu einem Erfolgsfaktor in deinem Unternehmen zu machen, musst du ein hohes Maß an Informationen gut managen. Die Komplexität ist nicht zu unterschätzen.

Sehen wir uns also kurz folgende Bereiche und die Auswirkung eines mehrstufigen Handelssystems an:
Deine Herausforderung im Preismanagement ist, dass du durch gesetzliche Vorgaben im Wettbewerbsrecht keinen direkten Einfluss mehr auf den Preis deiner Produkte hast, sobald du sie an einen Händler verkaufst. Gleichzeitig musst du mit deinem Preismanagement aber deine Erträge sicherstellen und einen attraktiven Preis für den Endabnehmer ermöglichen.
Ich steuere Preise daher schon seit langer Zeit „von unten und von oben“ - also in einem Wechselspiel zwischen Kosten, Ertrag und konkurrenzfähigen Preisen für den Endabnehmer. Ich werde dazu hier später mal einen Blogpost verfassen.
In diesem Fall ist Käse nicht gleich Käse. Du musst für den Kanal, den du bedienen möchtest, die richtigen Sortimente finden. Eine Mutter von 2 Kindern kann mit 2,5 kg Käse nicht viel anfangen, ein Industriebetrieb genauso wenig. Aber aus anderen Gründen. Es gilt also, die richtigen Produkte für den spezifischen Kanal zu finden.
Weiters hat jeder Kanal andere Anforderungen an die Logistik. Während Diskonter auf Paletten beliefert werden, verwenden Gastronomen oft Kisten oder Rollies und Konsumenten tragen die Ware einzeln aus dem Geschäft. Deine Umverpackung sollte diese Art der Verwendung und des Transports ermöglichen.
Lass mich anhand eines Praxisbeispiels verdeutlichen, was ich meine. Ein führender Produzent von exquisiten italienischen Käsespezialitäten bietet in Italien eine breite Palette an erstklassigen Zutaten für Pizzerien an. Beeindruckender Weise ist nahezu das gesamte Sortiment auch in Österreich erhältlich. Doch eine kürzlich durchgeführte Storecheck-Analyse ergab, dass praktisch keine Pizzeria in Österreich Produkte dieses Herstellers oder einer seiner Marken im Angebot führt.
Was ist passiert? Man hat sich in Österreich sehr auf den Gastrogroßhandel verlassen, ohne ausreichend über die Ziele zu kommunizieren. Dieser hatte die Pizzerien nicht als interessante Zielgruppe auf seinem Schirm, da diese meist von spezialisierten Händlern beliefert werden. Gründe dafür gibt es viele: spezielle Sortimente, unterschiedliche Sprachen und Kulturen, wenig Know-how über dieses Segment …
Besonders relevant ist dabei, dass in ganz Europa ‘Pizza’ im letzten Jahrzehnt ein riesiger Trend war und ist. Es musste also gelingen, direkt an die Pizzerien heranzukommen, um auch dort die italienischen Spezialitäten zu verkaufen.
Wir konnten das wie folgt lösen:
Die Kommunikation und die Kontrolle der Kommunikation hin zum Kunden stellt also eine notwendige Komponente dar, wenn du dir eine Strategie in Multilevel-Vertriebs-Systemen überlegst. Die Kontrolle über die Durchdringung der Märkte und Inhalte der Botschaften wird entscheiden, ob du in dem Kanal erfolgreich bist - oder eben nicht.
Am Beispiel des systematisierten Lebensmittelhandels, in bekannten Netzwerken wie REWE, Spar, Hofer … in Österreich, lassen sich einige Vorteile dieser Systeme für dein Unternehmen festmachen:
Eine Münze, zwei Seiten - es können sich auch Nachteile für dein Unternehmen ergeben:

In diesem Blog wird besprochen, wie wichtig es ist, eine gute Marktbearbeitungsstrategie zu haben, damit du deine Traumkunden findest und sie in Kunden umwandeln sowie langfristig betreuen kannst. Dies nennen wir "Marktbearbeitung" - es ist dein Konzept und deine Art den Markt zu bearbeiten.
Wir gehen davon aus, dass du bereits weißt, wer deine Traumkunden sind und wie du ihre Probleme lösen kannst. Die Herausforderung in diesem Blogartikel ist also nicht rauszufinden "Wer sind meine Traumkunden?" sondern “Wie finde ich sie, wie begeistere ich sie und wie kann ich sie langfristig am besten betreuen?"
Dazu sehen wir uns an, welche Möglichkeiten es in der Marktbearbeitung gibt und was du dafür brauchst. Aus meiner Sicht ist die Marktbearbeitung ein oft vernachlässigtes Feld. Viele Unternehmen machen sich zu wenig Gedanken, welche Möglichkeiten es wirklich gibt und dann - marktbeARBEITung - ist es einfach auch VertriebsARBEIT, die getan werden muss, sollen Erfolge kommen.
In einigen Kanälen kann man diese Arbeit durch Geld ersetzen, in anderen ist es der Vertriebsmitarbeiter oder der Sales Professional, der diese Arbeit jeden Tag tut und dadurch Erfolge erzielt.
Sehen wir uns das näher an.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um deine Kunden zu finden und zu betreuen. Und nach 20 Jahren in der Konsumgüterindustrie bin ich mir ziemlich sicher, dass man es immer noch ein bisschen besser machen kann.
Lass uns daher zunächst mit einem kleinen Gedankenspiel beginnen:
Wenn wir Konzepte für die Marktbearbeitung erstellen, geht es sowohl um die “erstmalige” Gewinnung neuer Kunden als auch um die bestmögliche Betreuung von bestehenden Abnehmern deiner Produkte. Denn du willst sie sicher jederzeit zufriedenstellen und ihnen auch immer wieder neue Leistungen und Produkte anbieten.
Ob einer der beiden Aspekte - Neukundengewinnung vs. Kundenbetreuung - wichtiger oder wenige wichtig ist, ergibt sich aus deinen Anforderungen. Kurz gesagt:
Marktbearbeitung verbindet Kundengewinnung und Kundenbetreuung - zum besten Wohl deiner Kunden und deines Unternehmens.
Wenn wir über Marktbearbeitung, Vertriebskanäle und den Zugang zu deinen Kunden sprechen, ergeben sich verschiedene Möglichkeiten. Manche dieser Möglichkeiten werden in deiner Branche bereits genützt. Wenn du dich entscheidest andere Wege zu gehen, dann hast du die Möglichkeit, dir mit dieser Innovation einen Vorteil zu erarbeiten. Überlege dir deine Marktbearbeitungsstrategie also gut.
Ich spreche beim Erstellen der Markbearbeitungsstrategie gerne von Spielfeldern. Du suchst dir deine Spielfelder aus und entwickelst den besten Spielplan dafür. Was mögliche Spielfelder sein können, siehst du hier:

Wie du erkennen kannst, unterteilen wir diese Spielfelder nach zwei Kriterien:
Je nach Branche und Unternehmen stehen dir unterschiedliche und unterschiedlich viele Vertriebswege offen. In einigen, sehr standardisierten und hochgradig organisierten Branchen haben sich Systeme mit sehr großer Bedeutung etabliert. In anderen Branchen besteht mehr Potential für innovative Lösungen.
Ein Beispiel für eine hohe Spezialisierung ist der filialisierte Lebensmittelhandel - hier gibt es spezialisierte Distributionslösungen und eine sehr hohe Versorgungsdichte im direkten Einzugsbereich der Konsumenten. Innovative Lösungen, wie zum Beispiel der online Versandhandel haben hier einen wesentlich schwierigeren Start als in anderen Branchen. Das hat auch mit den hohen Anforderungen an eine funktionierende Logistik zu tun.
Einen wichtigen Punkt möchte ich noch erwähnen: Verwechsle direkt nicht mit einstufig. Auch im direkten Handel kannst du mehrstufig vorgehen, indem du mehrere Vertriebsorganisationen und Logistikketten bedienst. Wie du das über interne Verrechnungspreise oder profit-/cost-center abbildest ist dann eine Frage deines Vertriebssystems. Die Kontrolle sollte dir aber über alle diese internen Stufen erhalten bleiben.
Wie schon eingangs erwähnt, solltest du beim Design deines Vertriebssystems nicht nur darauf achten, wie du die meisten und besten Kunden für dich findest. Wichtig ist es auch, die künftige Kundenbetreuung im Bestands- und Neugeschäft mitzudenken. Wie kannst du deine künftigen Ziele in der Kundenbetreuung am besten erreichen - direkt/indirekt? Persönlich, mit einem Store in deiner Stadt oder auf digitalem Wege?
Als unternehmerisch denkende Persönlichkeit bist du immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie du dein Wachstum beschleunigen kannst und wie deine Organisation am besten funktioniert.
Im Vertrieb hast du, wie oben dargestellt, die Möglichkeit, alle in deiner Organisation zu kontrollieren, höhere Bruttomargen zu erzielen und dafür vielleicht etwas langsamer zu wachsen. Oder du entwickelst ein indirektes Modell mit Zwischenhändlern, Distributoren, … und gibst einen Teil deiner Marge und deiner Kontrolle ab. Dafür kannst du ein schnelleres Wachstum erzielen und hast das Potential für stärkere Multiplikationseffekte. Auch so manche Investition kannst du auf Vertriebspartner abwälzen.
Du siehst, die Entscheidung, wie dein Vertrieb künftig aussehen soll hat also wesentlichen Einfluss auf deinen Umsatz, dein Wachstum und deinen Profit. Deshalb hier ein paar Kriterien, die du in deine Entscheidung einfließen lassen solltest.

Zum Abschluss dieses Abschnitts noch ein wichtiger Hinweis: Deine Strategie für die Marktbearbeitung ist nicht exklusiv direkt oder indirekt. Du solltest dir das Modell bauen, das am besten zu dir passt. So kannst du Elemente aus dem direkten Vertrieb mit Elementen aus dem indirekten Vertrieb kombinieren. Oder mit der Zeit das eine oder das andere integrieren.
Lass uns dazu nochmals einen Schritt zurück gehen: Deine optimale Marktbearbeitung ist diejenige, mit der du deine Traumkunden am besten erreichst und anziehst. Dafür brauchst du ein klares Ziel und Wissen über deine Kunden. Nur so kannst du die richtigen Kanäle und Maßnahmen für deine Marktbearbeitung auswählen.
Zunächst solltest du dir also überlegen, welches Ziel du mit deiner Marktbearbeitung erreichen willst.
Willst du neue Kunden gewinnen? Oder bestehende halten? Willst du mehr Umsatz aus deinem Bestand heraus erzielen? Oder willst du die Reichweite deiner Marke erhöhen?
Ein klares Ziel vor Augen hilft dir, die richtigen Kanäle und Maßnahmen für deine Marktbearbeitungsstrategie auszuwählen.
Ich empfehle dir, den Prozess für die Festlegung deiner Spielfelder im Vertrieb mit zwei ganz klaren Schritten zu beginnen, um die beste Strategie zu erarbeiten:
Diese Ergebnisse leitest du in deine Vertriebsplanung über. In deiner Roadmap und mithilfe des Umsatzatlas kannst du deine Schritte zur Erreichung der Vertriebsziele genau planen. Du hast noch keine Roadmap oder weißt nicht, was der Umsatzatlas ist? Kein Problem, bei allen Fragen kannst du mich jederzeit gerne kontaktieren.
]]>Warum solltest du überhaupt in Betracht ziehen, Vertriebs-Outsourcing zu nutzen? Die Gründe dafür sind vielfältig.
Zunächst einmal kann es für viele Unternehmen schwierig sein, genügend qualifizierte Vertriebsmitarbeiter zu finden und einzustellen. Es gehen aktuell täglich Meldungen durch die Medien, dass Mitarbeiter in allen Bereichen fehlen. Im Vertrieb, als einem der wichtigsten Bereiche im Unternehmen, ist es oft nicht akzeptabel, keine guten Mitarbeiter zur Verfügung zu haben. Durch die Zusammenarbeit mit einem externen Vertriebspartner kannst du auf ein bereits vorhandenes Netzwerk von erfahrenen Vertriebsprofis zugreifen.
Außerdem kann Outsourcing des Vertriebs dazu beitragen, deine Kosten zu senken. Statt hohe Gehälter für interne Vertriebsmitarbeiter zu zahlen, zahlst du nur für die tatsächlich erbrachten Leistungen des externen Partners. Oft gibt es auch Modelle, die dir helfen, deine Fixkosten im Vertrieb durch das Outsourcing zu senken. Dies wird durch attraktive Erfolgsprämien oder eine Umsatzbeteiligung möglich.
Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität. Wenn dein Unternehmen wächst oder sich verändert, kannst du schnell und einfach zusätzliche Ressourcen hinzufügen oder reduzieren, ohne dass du dich um Einstellungen oder Entlassungen kümmern musst.
Wenn ich an unsere aktuellen Projekte denke, dann stellen wir unseren Kunden regelmäßig auch Wissen und Erfahrungen zur Verfügung, die sonst im Unternehmen fehlen würden. Erfahrene Vertriebsmanager bringen neue Kenntnisse mit ein, stellen rasch Kontakt zu wichtigen Kunden her oder bringen wertvolles Know-how in dein Team ein.
Schließlich kann ein externer Vertriebspartner auch dazu beitragen, dein Geschäft schneller zu skalieren. Durch den Zugang zu einem breiteren Netzwerk von Kunden und Branchen Wissen können sie dir dabei helfen, neue Märkte zu erschließen und dein Wachstumspotenzial zu maximieren.
Hier ein Beispiel dafür, wie Unternehmen von einer externen Vertriebsabteilung profitieren können.
Als Experten im Bereich des Lebensmittelhandels und der -industrie haben mein Team von der Wachstumsleiter und ich in den letzten Wochen die Möglichkeit erhalten, einem Unternehmen zu helfen, das Energiemanagementsysteme in dieser Branche vertreiben möchte.
Obwohl wir bisher keine Erfahrung mit diesen Produkten hatten, konnten wir aufgrund unseres umfangreichen Netzwerks in der Zielgruppe des Unternehmens, zu der große Lebensmittelketten, Industrie- und Logistikbetriebe gehören, wertvolle Vertriebsleistungen anbieten.
Dank unseres Netzwerks haben wir es innerhalb weniger Wochen geschafft, sämtliche führenden Entscheidungsträger aufzuspüren und erste Gespräche zu vereinbaren. Dies markiert zwar lediglich den Auftakt unseres Vertriebsprozesses, trotzdem ist unser Kunde bereits jetzt tief beeindruckt von unserer Geschwindigkeit bei der Kontaktaufnahme sowie von unserer Fähigkeit, Top-Entscheider und Kunden auf glaubwürdige Weise zusammenzubringen.
Es gibt zahlreiche überzeugende Argumente, die dafür sprechen, dass du ernsthaft darüber nachdenken solltest, einen externen Vertrieb für dein Unternehmen zu nutzen. Durch die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner, der über umfangreiche Expertise und Ressourcen verfügt, kannst du dein Geschäft schneller voranbringen und dabei gleichzeitig deine Kosten im Zaum halten.
Unabhängig vom Outsourcing-Partner musst du als Unternehmensinhaberin oder als Unternehmer ein sehr deutliches Bild von deiner Strategie haben. Es ist wichtig zu wissen, was du erreichen und wofür genau du dein Geld ausgeben möchtest. Die Entscheidung für oder gegen Outsourcing hängt unter anderem davon ab, welche Ziele wichtig sind und welche Ressourcen und finanziellen Mittel du hast. Der erste Schritt ist also immer eine gute Strategie (auch dabei kann ein externer Vertriebsmanager helfen), dem folgen eine genaue Analyse des Angebots am Markt und dann muss auf alle Fälle noch die Chemie stimmen, wie in jeder guten Beziehung.
Outsourcing ist ein bekanntes Konzept, das Unternehmen ermöglicht, bestimmte Aufgaben und Prozesse an externe Dienstleister zu vergeben. Insbesondere in den letzten Jahren haben Unternehmen erkannt, welche Vorteile es bieten kann, einige Aspekte des Geschäfts an externe Parteien zu übertragen. Einige triftige Gründe habe ich bereits oben genannt, Vor- und Nachteile des Vertriebs-Outsourcings folgen weiter unten.

Wikipedia definiert Outsourcing wie folgt:
Outsourcing (deutsch „Auslagerung“) ist in der Betriebswirtschaftslehre der Anglizismus für die Ausgliederung von einzelnen Funktionen, ganzen Organisationseinheiten oder Unternehmensprozessen in ein anderes Unternehmen. Pendant ist das Insourcing.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Outsourcing)
Vertriebs-Outsourcing könnte man wie folgt definieren: Vertriebs-Outsourcing ist der Prozess, bei dem Unternehmen bestimmte Vertriebsaktivitäten an ein externes Unternehmen oder Agentur vergeben. Dies kann manchmal als „Vertriebspartnerschaft“ bezeichnet werden. Durch Outsourcing des Vertriebs von Waren oder Dienstleistungen erhalten Unternehmen Zugang zu Ressourcen, die sie normalerweise nicht hätten, einschließlich Kompetenz in Verkaufsförderung und -management sowie Erfahrung im Kundenservice.
Im Detail sind aktuell folgende Arten des Outsourcings im Vertrieb, und teilweise Marketing, bekannt. Weiter unten gehe ich darauf im Detail ein.
Eine der besten Möglichkeiten, das Outsourcen des Vertriebs zu nutzen, ist die Zusammenarbeit mit Handelsvertretern und Handelsagenturen. Sehen wir uns das etwas genauer an.

(Ich verwende die Begriffe Handelsvertreter und Handelsagent hier synonym)
Ein Handelsvertreter ist eine Person oder Firma, die für andere Unternehmen als „Mittler“ agiert und Produkte oder Dienstleistungen an Endkunden verkauft. Im Gegensatz zu einem Außendienstmitarbeiter haben sie keinen festen Arbeitsplatz in dem betroffenen Unternehmen, sondern arbeiten dort, wo Kunden sind. Daher werden sie oft als freiberufliche Vertriebsexperten bezeichnet.
Handelsvertreter können dir helfen, mehr neue Kunden und Umsatz zu generieren. Sie können als Ansprechpartner fungieren, Kundengespräche führen und dir auch beim Aufbau neuer Verkaufskanäle behilflich sein. Da sie vor Ort sind, können sie auch den lokalen Markt besser verstehen und dadurch effektiver Entscheidungen treffen. Außerdem können Handelsvertreter auch als Repräsentant deines Unternehmens auftreten und deine Marke stärken – insbesondere in Gebieten, wo du noch nicht präsent bist.
Die Bezahlung von Handelsvertretern ist abhängig von ihrer Erfolgsbilanz sowie vom Vertrag mit dem Unternehmen – es können feste Gebühren, Provision oder Kombination der beiden vereinbart werden. Nebst der Provision solltest du auch daran denken, dass du die Kosten für Reisekostenerstattung des Vertreters berücksichtigen musst. Diese externen Vertriebspartner haben also keine Gehälter oder Dienstnehmer-Verträge, sondern sind selbstständig tätig und verrechnen mit dir laut Vereinbarungen, die doch relativ flexibel sind.
Externe Projektmanager und Interimsmanager sind zwei Arten von Outsourcing-Experten, die Unternehmen dabei helfen können, ihre Ziele zu erreichen. Doch was genau machen sie eigentlich?
Ein externer Projektmanager ist ein Experte, der für einen begrenzten Zeitraum in ein Unternehmen kommt, um ein bestimmtes Vertriebs- oder Marketingprojekt zu leiten. Er übernimmt die Verantwortung für das Projektmanagement und sorgt dafür, dass das Projekt innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und Budgets abgeschlossen wird. Dabei arbeitet er eng mit dem internen Team zusammen und koordiniert alle Aktivitäten.
Eines der herausforderndsten und gleichzeitig bedeutsamsten Vorhaben innerhalb von Unternehmen ist die Etablierung neuer Geschäftsbereiche und die Realisierung innovativer Ideen und Projekte. Um solche Vorhaben erfolgreich umzusetzen, bedarf es spezifischer Fähigkeiten im Vertrieb, im Projektmanagement, im Aufbau von Beziehungen sowie im Führen von Teams. Diese Fähigkeiten stehen innerhalb von Unternehmen begrenzt verfügbar.
In den vergangenen Wochen haben wir ein Projekt erfolgreich beendet, das wir bereits vor Monaten im Rahmen einer Beratung für ein Geschäfts- und Vertriebsmodell begleitet haben. Leider hat eine Evaluierung zum Jahresende 2022 ergeben, dass das Projekt nicht die erwarteten Fortschritte gemacht hat.
Dank unserer externen Projektmanagement-Expertise konnten wir innerhalb von nur drei Monaten die bedeutendsten Hindernisse aus dem Weg räumen und das Projekt wieder auf Kurs bringen. Selbstverständlich gebührt dem Team unseres Kunden der größte Dank für diesen Erfolg.
Wir haben in zahlreichen Bereichen unser Fachwissen eingebracht und uns dabei auch als kompetente Sparringpartner erwiesen. Wir haben klare Prioritäten gesetzt und mit gezielten Maßnahmen, die auch mal etwas energischer ausfielen, für den nötigen Schub im Projekt gesorgt - wie es unser Kunde treffend ausdrückte: mit dem ein oder anderen "qualifizierten Arschtritt".
In diesem Projekt durften wir unsere Kompetenz in folgenden Bereichen einbringen:
Ein Interimsmanager im Vertrieb ist ein Experte, der für einen begrenzten Zeitraum in das Unternehmen kommt, um den Vertrieb zu optimieren oder für einen gewissen Zeitraum abwesende Mitarbeiter zu ersetzen. Je nach gemeinsam definierter Aufgabe analysiert er die bestehenden Vertriebsprozesse und -strukturen und entwickelt Strategien zur Verbesserung des Umsatzes. Er betreut Kunden oder entwickelt neue Kundenbeziehungen und baut Märkte auf. Dabei arbeitet er eng mit dem internen Vertriebsteam zusammen und gibt wertvolle Impulse zur Steigerung der Effizienz.
Die Bezahlung eines externen Projekt- oder Interimsmanagers erfolgt in der Regel auf Honorarbasis, oft in Verbindung mit einer Erfolgskomponente. Die genaue Höhe hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Umfang des Projekts oder der Erfahrung des Managers ab. Im Interimsmanagement hat sich als Daumenregel eingebürgert, ca. 1,1-1,3 % vom Jahresbruttogehalt eines angestellten Managers als Tagessatz anzusetzen.

Ein Vertriebsberater ist ein Experte auf dem Gebiet des Verkaufs und der Kundenakquise. Er kann dir helfen, deine Vertriebsstrategie zu verbessern und deine Umsätze zu steigern. Ein guter Vertriebsberater wird sich dein Unternehmen genau ansehen und eine individuelle Lösung für deine Bedürfnisse entwickeln. Ein Vertriebsberater, das gilt natürlich auch für Vertriebsberaterinnen, ist also jemand, der seine Expertise im Vertrieb, im Leadership, im Verkauf und Marketing für ein Projekt bei dir einbringt.
Projekte in der Vertriebsberatung sollten dabei immer ein klares Ziel, ein Timing und ein Budget haben. So werden die Ergebnisse alle Beteiligten zufriedenstellen.
Nun, sie können dir dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu verbessern. Sie können dir auch dabei helfen, deine Marketingstrategie zu optimieren und deine Produkte oder Dienstleistungen besser zu positionieren.
Bei der Wachstumsleiter bauen wir in der Vertriebsberatung auf dem Wachstumsleiter-Vertriebsmodell auf. Hier sind die verschiedenen Stufen dieses Modells.

Ein weiterer Vorteil von Vertriebsberatern ist ihre Erfahrung im Umgang mit verschiedenen Branchen und Märkten. Sie haben oft einen breiten Überblick über den Markt und können Trends vorhersagen, die für dein Unternehmen von Vorteil sein könnten.
In der Vertriebsberatung hat es sich bewährt, auf Honorare zu setzen. Je nach Umfang und Art des Projekts kann es sinnvoll sein, auf Stunden-, Tages- oder Projektbasis abzurechnen. Je nach Umfang kann auch ein Rabatt vereinbart werden. Vereinzelt sichern sich Unternehmen auch die Leistungen von langjährigen Beratern und Partnern im Vertrieb, indem über eine jährliche Vereinbarung ein Retainer (also Anzahl Manntage zum Preis von X EUR pro Tag) fix vereinbart wird.
Was ist das, eine externe Vertriebsabteilung mit einem externen Head of Sales?
Ich gebe zu, diese Art des Outsourcings ist im deutschsprachigen Raum noch nicht sehr weit verbreitet. Als ich begonnen hatte, mich mit dem Thema zu befassen, bin ich anfangs „nur“ auf Handelsvertreter und -agenturen gestoßen. Ich erinnere mich auch, dass ich eine externe Marketingabteilung gefunden habe. Der Markt ist noch nicht sehr groß, die Anbieter überschaubar.
Die externe Vertriebsabteilung ist ein wesentlicher Bestandteil des Outsourcings und kann Unternehmen bei der Umsatzsteigerung, Kosteneinsparungen und der Steigerung des Kundenerlebnisses helfen. Ein externer Head of Sales ist ein professioneller Vertriebsstratege, der für die Implementierung der Vertriebsstrategie des Unternehmens verantwortlich ist. Er/sie ist für die Identifizierung von Möglichkeiten zur Steigerung des Umsatzes, die Entwicklung von neuen Kundenbeziehungen sowie die Stärkung bestehender Beziehungen verantwortlich.
Welche Leistung der Kunde in Anspruch nimmt, hängt stark von seinen Bedürfnissen ab. Vor allem als Head of Sales übernimmt der externe Dienstleister fast immer auch Aufgaben im strategischen Marketing.
Bei der Zusammenarbeit mit einer externen Vertriebsabteilung profitieren Unternehmen von spezialisiertem Wissen in den Bereichen Vertrieb und Marketing, einem erweiterten Netzwerk an Kontakten und einer effizienteren Nutzung ihrer Ressourcen. Externe Heads of Sales können dabei helfen, Geschäftsprozesse zu verbessern, Kundenerfahrung zu optimieren und Strategien für die Umsetzung von Vertriebsinitiativen zu entwickeln. Die Vorteile für dein Unternehmen werden nach einem Erstgespräch und Briefing sicher klar herauskommen - oder eben nicht.
Es gibt verschiedene Modelle, um die Leistungen von externen Vertriebsabteilungen zu vergüten. Unser Modell innerhalb der Wachstumsleiter setzt auf ein fixes, monatliches Honorar in Kombination mit einer Beteiligung am Umsatz. Unsere Verträge haben mittel- bis langfristige Laufzeiten, in denen die Leistungen nach dem Bedarf des Kunden definiert werden. Und wir sehen für die geleistete Aufbau- und Kundenarbeit immer ein Erfolgshonorar am Ende der Zusammenarbeit, ähnlich, wie sie bei Handelsvertretern gesetzlich vorgesehen ist, vor.
Wenn es um die Entscheidung geht, ob man auf interne oder externe Vertriebler und Manager setzt, spielen viele Punkte eine Rolle. Siehe dazu weiter unten die Vor- und Nachteile einer solchen Entscheidung. Einer dieser Punkte ist die finanzielle Betrachtung.
Ich habe daher mal ein unverbindliches Beispiel anhand von Erfahrungen aus der Praxis zusammengestellt. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass wir einen erfahrenen Head of Sales brauchen, der den Vertrieb des Unternehmens auf- und/oder ausbaut.
Wir können einen solchen Vertriebler anstellen.
In Österreich gehen wir von einem Jahresbrutto von 120.000 EUR aus und rechnen mit ca. 1.500 EUR pro Monat an Nebenkosten (Auto, Infrastruktur …). Wir lassen alle Sonderleistungen und andere Unwägbarkeiten weg. So kommen wir auf Fixkosten von ca. 165.000 EUR pro Jahr, noch bevor ein Umsatzeuro generiert wurde.
Wir können diese Leistung auch extern einkaufen.
In der Wachstumsleiter setzen wir in diesem Beispiel Fixkosten von 5.555 EUR an. Den Rest decken wir über Umsatzprovisionen und Erfolgshonorare ab. Leider können wir das hier nicht klar spezifizieren, da es zu sehr von der Situation des Unternehmens und der Branche abhängig ist. Es ist aber kein Geheimnis, dass wir insgesamt natürlich auch auf ein „faires Marktgehalt“ kommen wollen.
Was aber von Beginn an gelingt, ist eine starke Reduktion der Fixkosten. Bei der externen Leistung kommen wir auf ca. 67.000 EUR pro Jahr, eine Reduktion um 60 %.
Wie schon erwähnt, die Fixkosten sind nicht der einzige Bestandteil der Vergütung. Aber eine Reduktion der Fixkosten um 60 % ist auf alle Fälle ein hervorragender Start für jedes Vertriebsteam. Und ein wichtiges Argument für externe Vertriebsleistungen.
Hier möchten wir die positiven Aspekte des Outsourcings im Vertriebsbereich hervorheben. Es ist wichtig zu beachten, dass wir uns auf einer allgemeinen Ebene bewegen - für jedes Unternehmen können sich zusätzliche Vorteile ergeben, während einige möglicherweise nicht zutreffen. Als Vertriebsexperte ist es unerlässlich, bei der Bewertung des Vertriebs-Outsourcings stets auf Kennzahlen und Statistiken zu achten. Welche Umsatzsteigerung ist möglich? Wie entwickelt sich die Gewinnspanne? In welchem Ausmaß können wir unsere Marktpräsenz ausbauen? …?

Aber davon unabhängig solltest du von folgenden Vorteilen profitieren können:
Selbstverständlich fällt es mir nicht leicht, dieses Thema anzusprechen, doch es ist wahr, dass sich möglicherweise Nachteile aus einer Auslagerung des Vertriebs ergeben können. Befürchtest du, dass einige der nachfolgend genannten Nachteile für dein Unternehmen von großer Bedeutung sein könnten? Dann untersuche sorgfältig, ob Outsourcing für dich die richtige Wahl ist und äußere deine Bedenken von Anfang an offen. Eventuell können diese ausgeräumt werden, oder es ist ratsam, dass du dich schlichtweg dagegen entscheidest.
Hier sind ein paar der Nachteile, die sich für dein Unternehmen ergeben können:
Wie in diesem Beitrag schon erwähnt, beginne deine Suche nach einem passenden externen Partner in Vertrieb und Marketing bei dir und deinem Unternehmen.
Bis es zu einer Zusammenarbeit kommt, gibt es dann 3 Phasen, damit Vertriebs-Outsourcing erfolgreich laufen kann.
Es ist heutzutage nahezu Standard, dass Berater, Handelsvertreter und externe Vertriebsmanager kostenlose Erstgespräche anbieten. Nutze diese Gelegenheit und lade deinen potenziellen Partner in dein Unternehmen ein. Auf diese Weise könnt ihr einander besser kennenlernen und ein Gefühl für die Zusammenarbeit bekommen.
Wir haben unser Angebot in diesem Bereich mit allen Vor- und Nachteilen hier noch etwas detaillierter beschrieben. Außerdem freuen wir uns jederzeit darüber, mit dir ein unverbindliches Gespräch zu führen.
Nimm dazu gerne mit uns Kontakt auf oder ruf mich direkt an. +43 676 7738746.
]]>In einer immer digitaler werdenden Welt ist es wichtig, dass du in deinem Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung im Marketing nützt. Marketing Digitalisierung bietet viele innovative Wege, um neue Kunden zu erreichen. In diesem Blog werde ich die verschiedenen Möglichkeiten der Digitalisierung im Marketing erörtern, um dir zu helfen, dein Unternehmen zu wachsen und neue Kunden zu gewinnen.
Es geht hier nicht nur um Google, SEO und Kundenwerbung: Ich bin mir sicher, dass du dann erfolgreich sein wirst, wenn deine Online-Strategie mit deiner Marketingstrategie übereinstimmt.
Digitalisierung im Marketing bedeutet, dass du deine Kampagnen und deine Nachrichten an deine Zielgruppe anpassen und moderne Technologien nutzen kannst. So verbesserst du deine Kundengewinnung.
Egal, ob du ein großes Unternehmen oder ein Start-up bist, die folgenden Tipps können dir helfen, deine digitale Präsenz zu verbessern und online neue Kunden zu gewinnen.
Wenn du ein Unternehmen hast, ist es wichtig, eine klare und effektive digitale Marketingstrategie zu erstellen, die deine Ziele und deine Nachricht erfasst. Definiere klare Ziele für dein digitales Marketing und denke darüber nach, wie du sie am besten erreichen kannst. Es ist selbstverständlich, dass deine Strategie für digitales Marketing in deine übergeordnete Marketingstrategie passen muss.
Eine Website ist ein unverzichtbarer Bestandteil des digitalen Marketings. Aber nicht irgendeine Website, sondern eine "gute" Website ist entscheidend. Doch was macht eine Website eigentlich gut? Das hängt von deinen Zielen ab, die du in deiner digitalen Marketingstrategie festgelegt hast.
Möchtest du die Bekanntheit deiner Marke steigern oder mehr Verkäufe generieren? Oder geht es dir darum, Daten zu sammeln oder Interessenten für deinen Newsletter zu gewinnen? Eine GUTE Website unterstützt dich dabei, deine Ziele zu erreichen. Dabei kann es sich um eine Landingpage handeln oder auch um einen Funnel-Hub, der verschiedene Websites bündelt. Auch mehrere Websites, die deinen SEO-Zielen dienen, können sinnvoll sein. Wie beim Monopoly gilt es also, zurück auf Start zu gehen und deine digitale Marketingstrategie zu überprüfen, um eine Website zu gestalten, die dir wirklich hilft.
SEO (Search Engine Optimization) kann dir helfen, deine Website im Suchindex auf Google, Bing … zu verbessern und mehr Kunden auf deine Seite zu bringen. Erstelle relevante Inhalte, die für bestimmte Schlüsselwörter optimiert sind, und baue ein Netzwerk aus externen Links auf, um deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen. SEO ist wohl eine der am meisten nachgefragten Kunstformen. Also suche dir einen SEO-Künstler, der dich dabei unterstützt …
Social Media ist ein wichtiger Bestandteil des digitalen Marketings. Erstelle deine eigenen Profile auf den passenden Online-Plattformen und nutze sie, um neue Kunden zu erreichen und zu informieren. Poste relevante Inhalte, um dein Publikum zu unterhalten und zu informieren und biete ihnen einen einzigartigen Mehrwert.
Kennst du die JK5? Dabei handelt es sich um eine einfache Methode, deine Inhalte für Social-Media-Kanäle, Werbung und andere online Kanäle fest. JK = Jenna Kutcher, sie hat diese Methode entwickelt. Kurz gesagt, legst du 5 Bereiche aus deinem privaten und beruflichen Leben fest, über die du schreiben und erzählen möchtest. Diese 5 Bereiche bilden so etwas wie die „Hauptüberschriften“ über deinem Content. Wichtig ist, dass diese 5 Bereiche zu dir und deiner Marke passen. Über diese 5 Bereiche solltest du auch gerne erzählen.
Meine JK5 sind: go to Market: Marketing und Vertrieb bündeln, Vertriebssysteme und -strategien, mehrstufiger Vertrieb, Vertriebsoutsourcing und Wachstum. Ich habe bewusst keine privaten Themen dazu genommen, die ich in Social Media ausbreiten möchte.
Benutzerdefinierte Werbung kann dir helfen, deine Nachricht an eine bestimmte Zielgruppe zu senden. Nutze gezielte Werbung auf Social Media und Suchmaschinen, um deine Kampagnen zu optimieren und neue Kunden zu gewinnen. Stelle sicher, dass deine Anzeigen relevant und informativ sind und dass sie die richtige Gruppe ansprechen. Stelle auch sicher, dass diese digitalen Werbeformen in deinen gesamten Kommunikationsmix passen und sich gut ergänzen.
Letztlich geht es darum, dass du mit deinem Unternehmen gefunden wirst. Am besten genau in dem Moment, in dem der Kunde die Geldtasche bereits in der Hand hat.
Inbound Marketing ist eine Begrifflichkeit, die in den letzten Jahren immer häufiger im Zusammenhang mit digitalem Marketing genannt wird. Aber was bedeuten Inbound und Outbound Marketing eigentlich?
Outbound Marketing ist eine häufig eingesetzte Methode des Marketings, bei der die Werbetreibenden aktiv versuchen, Kunden anzusprechen. Meistens geschieht dies durch klassische Werbung wie TV-Spots oder Direct Mailings. Hierbei geht es darum, potenzielle Kunden zu finden und zu überzeugen. Wenn du dir das merken willst: Die Werbung, die du schon seit deiner Kindheit kennst, ist eine Form des Outbound-Marketings.
Inbound Marketing hat einen anderen Ansatz als Outbound Marketing. Hier geht es weniger um direkte Kundengewinnung, sondern vielmehr darum, durch Content-Marketing Leads und Interessenten anzuziehen. Dazu gehören unter anderem Blogs, Social Media und SEO-Optimierungen. Ziel ist es, dass potenzielle Kunden auf dich aufmerksam werden und deine Marke kennenlernen. Diese Kontakte kannst du dann über ein Kontaktformular auf deiner Website sammeln, um sie bei ihrer Kaufentscheidung zu unterstützen. Vielleicht ist das auch der Zeitpunkt, um den Kontakt an den Vertrieb weiterzugeben.
Der eindeutige Vorteil von Inbound Marketing liegt in der besseren Qualität der Kunden: Da sie schon interessiert sind und weiter in ihrer Kaufentscheidung, steigert das die Chancen auf einen erfolgreichen Verkauf durch deinen Vertrieb. Ebenso kann Inbound Marketing zusammen mit anderen Strategien wie Outbound verwendet werden, um die Ergebnisse zu verbessern.
Ob Inbound Marketing für dich geeignet ist und dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel spielt die Zielgruppe eine wichtige Rolle, genauso wie die Gestaltung des Verkaufsprozesses und deine verfügbare Zeit. Oft hört man, dass Inbound Marketing nichts kostet. Das stimmt zwar grundsätzlich, aber es erfordert viel Zeit und Arbeit. Du musst Inhalte erstellen und neue Ideen entwickeln. Wenn du dich für eine Inboundmarketing Strategie entscheidest, solltest du also bedenken, dass es einiges an Aufwand bedeutet. Aber keine Sorge, es gibt Experten, die dich dabei unterstützen können.
Inbound Marketing ist also eine sehr effektive Methode und kann – als Teil einer breiter angelegten Marketingstrategie – gut funktionieren.
Wenn du mit LinkedIn-Profis über die richtige Strategie auf LinkedIn sprichst, kommt fast immer einer von zwei Vorschlägen.
Die einen sagen, per Nachricht anschreiben und einen Cold emailing Prozess starten. So kommst du direkt zu den Kontakten, die du suchst, es kostet nichts und du kannst sofort in eine Konversation einsteigen. Diese direkte Ansprache kann gelingen. Sie fällt in die Kategorie „Outbound“.
Die andere Fraktion der LinkedIn-Berater empfiehlt einen Inboundmarketing Ansatz: Erstelle interessante, für die Plattform passende Inhalte und poste sie regelmäßig. Kommentiere auch immer wieder passende Posts von anderen und lenke so die Aufmerksamkeit auf dich. Mit der Zeit etablierst du dich als Experte und die Interessenten kommen von allein auf dich zu bzw. kennen sie dich schon und werden eher bereit sein, mit dir in persönlichen Kontakt zu treten.
Da ich neugierig bin, werde ich beides ausprobieren und sehen, ob es vielleicht der Mix aus beiden Taktiken ist, der erfolgreich macht.
Über zwei Erkenntnisse bin ich mir sicher:
Jede Unternehmensstrategie baut auf den Strategien der Teilbereich auf. Strategien können bottom up oder top down geplant werden, aber sie gehören aufeinander abgestimmt. Genauso ist es mit digitalem Marketing und deiner Marketingstrategie.
Das digitale Marketing übernimmt gewisse Aufgaben in deinem Bestreben, mehr Kunden zu finden, mehr Umsatz zu machen, die Marge zu erhöhen, den Marktanteil auszubauen … was auch immer dein strategisches Ziel ist. Und online Marketing und Werbung zahlen auf deine Marketingstrategie ein.
Ich durfte in einem meiner Projekte für die österreichische Niederlassung eines weltweit führenden Lebensmittelkonzerns arbeiten. In der Lebensmittelindustrie nützt man auch heute noch größtenteils die bestehenden Systeme in der Kommunikation (Werbung, Trademarketing) und in der Distribution (Supermärkte …).
Wir hatten festgestellt, dass unsere Markenbekanntheit (Awareness) bei den jungen Käufer-Zielgruppen (Haushalts führende bis 30 Jahren) deutlich geringer war als bei den älteren Käuferinnen. Auf gewohnten Pfaden war diese Zielgruppe für uns nicht mehr erreichbar. Der Fernsehkonsum ist sehr selektiv, teilweise schon ganz auf Streaming beschränkt. Printmedien und andere klassische Werkzeuge kamen für diese Zielgruppe aus unterschiedlichen Gründen auch nicht infrage.
Also haben wir uns die digitalen Kanäle angesehen und uns für eine Awareness Kampagne in einigen sozialen Medien entschieden. Wenn es um Awareness geht, ist es wichtig, dass die Anzahl der Kontakte hoch genug ist und wir die Aufmerksamkeit der Userinnen auf uns ziehen können. In diesem Fall hat sich eine Agentur um die Adaption von vorhandenem Content gekümmert und die Budgetvorgaben in Medienleistungen umgesetzt.
Im laufenden Awareness-Tracking konnten wir so schrittweise sehen, in welchem Ausmaß unsere Investitionen Früchte tragen.
Ein kleines Beispiel dafür, wie digitales Marketing Aufgaben in deiner Strategie übernehmen kann.
Die Meinung „Google ist meine Strategie“ hilft dir nicht. Google ist Teil deiner Strategie, hilft dir.
Du kommst nicht drumherum, dir Gedanken über deine Ziele, Zielgruppe, Nutzen … zu machen, um die besten Tools zu finden, um deine Marketingstrategie umzusetzen.
Mit der richtigen digitalen Strategie kannst du dein Unternehmen und deine Produkte effektiv bewerben und neue Kunden gewinnen. Mit der richtigen Kombination aus Werbung, Social Media, E-Mail-Marketing und anderen digitalen Marketingstrategien kannst du deine Zielgruppe online erreichen und deine Produkte erfolgreich vermarkten.
Wenn du deine Online-Strategien optimieren willst, solltest du zuerst herausfinden, wer deine Zielgruppe ist. Dazu musst du deine Kunden verstehen, ihre Interessen und Vorlieben kennen und ihnen bei der Entscheidung für dein Produkt helfen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies im digitalen Marketing noch bedeutender ist als in der traditionellen Werbung.
Digitales Marketing basiert auf Daten und hat das Ziel, die Effektivität der Maßnahmen ständig zu verbessern. Im Laufe der Zeit sammelst du mehr Informationen über deine Zielgruppe, die du dann nutzen kannst, um deine Strategie zu optimieren. Von Anfang an sind die richtigen Daten, Tests und treffende Botschaften ein wichtiger Bestandteil deines Online-Marketings. Eine genaue Kenntnis deiner Zielgruppe ist daher unverzichtbar.
Egal, welche digitalen Strategien du wählst: Wenn du sie clever und effektiv anwendest, kannst du dein Unternehmen und deine Produkte erfolgreich im Internet bewerben und neue Kunden gewinnen.
Ein weiterer erfolgreicher Ansatz zur Gewinnung neuer Kunden ist es, digitale Kampagnen zu erstellen und zu veröffentlichen. Mithilfe von Social-Media-Kanälen, E-Mail-Marketing, Google Ads und programmatischen Plattformen (unter anderem Trade Desk) kannst du auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam machen und neue Zielgruppen erreichen.
Solche Kampagnen setzen sich oft aus verschiedenen Kanälen zusammen und es ist entscheidend, dass diese nahtlos zusammenarbeiten. Für größere Kampagnen ist es ratsam, eine professionelle Agentur mit ins Boot zu holen und entsprechende finanzielle Mittel bereitzustellen. Die Agentur übernimmt dann auch das Monitoring und die Optimierung der Kampagne für dich.
Du hast es erraten: Digitale Werbekampagnen machen dann Sinn, wenn sie sich perfekt in deine Marketingstrategie einbetten.
Wenn du etwa den Kontakt zu bestimmten Ansprechpartnern in einer kleinen Branche suchst, kann es Sinn machen verschiedene Kanäle miteinander zu kombinieren: SEA (Search Engine Advertising), direkte Ansprache auf LinkedIn, direkte Ansprache über Direct Mail oder auch der Einsatz von Netzwerken, die dir eine Empfehlung aussprechen können.
Ob sich das für dich wirtschaftlich lohnt?
Gegenfrage: Wie wichtig ist es dir, den Kontakt zu bekommen und welchen CLV (Customer lifetime value) erhoffst du dir von dem Kunden? Dann nimm Papier und Bleistift und rechne es dir durch. Auf der Rückseite rechnest du, was passiert, wenn du keine Kunden findest. Was ist das bessere Szenario für dich …?
Sagen wir, du verkaufst Spezialgeräte an praktische Ärzte in Österreich. Sie sind deine einzigen möglichen Abnehmer. Ein Gerät kostet 5.000 EUR und über 10 Jahre hast du jährliche Umsätze aus der Wartung zu verrechnen, ca. 500 EUR. Du hast also einen CLV von 10.000 EUR.
Du kannst auf die Rückseite deines Zettels schon mal 0,- EUR schreiben - Wenn du nichts für deinen Vertrieb machst, machst du 0,- EUR Umsatz und in ein paar Jahren wird es dich nicht mehr geben. (0,- EUR ist also eigentlich noch eine hilflos optimistische Annahme).
Auf der Vorderseite deines Zettels rechnest du dir vor, wie viele Kontakte du brauchst, um einen Kunden auch abzuschließen. Sagen wir, du brauchst 10 Kontakte, mit unterschiedlichen Ärzten. Und du hast ein Marketing- und Vertriebsbudget von 30 % vorgesehen. Du könntest also bei 10.000 EUR Umsatz ca. 3.000 EUR in Marketing und Vertrieb investieren.
Ein bisschen Mathematik: 3.000 EUR auf 10 Kontakte aufgeteilt, macht 300 EUR pro Kontakt. In dieser vereinfachten Rechnung, wenn unsere Annahmen zutreffen, kannst du also für jeden Kontakt 300 EUR ausgeben und erzielst eine Rohmarge von 70 %.
In der Praxis analysieren wir das mit unseren Kunden anhand des „Umsatzatlas“. Das Tool haben wir entwickelt, um dein Budget, deine Kanäle und deine Umsatzplanung miteinander zu kombinieren und die notwendigen Investitionen im Vorfeld abschätzen zu können.
Hier sind ein paar Ideen, mit welchen Online-Marketing Tools du die besten Ergebnisse für ein spezifisches Ziel erreichen könntest.
Als Unternehmen bietet dir die Digitalisierung eine Fülle an Chancen, dein Marketing zu optimieren und neue Kunden zu gewinnen. Egal, ob du via Social Media, E-Mail-Marketing oder Suchmaschinen kommunizierst – dank Digitalisierung kannst du deine Reichweite maximieren und mehr Menschen erreichen. Dazu kannst du zudem zielgerichtete Kampagnen starten, um dein Publikum effektiv anzusprechen.
Um das volle Potenzial von digitalem Marketing zu nutzen, solltest du es in deine Marketingstrategie einbeziehen.
Es ist wichtig, dass du deine Ideen immer mit dem Vertrieb teilst, um das Beste daraus zu machen. Beginne mit deinen geschäftlichen Zielen, um herauszufinden, wie Digitalisierung dir im Bereich Marketing am besten helfen kann.
Solltest du Fragen zu diesem Thema haben, bieten wir dir im Rahmen unserer Vertriebsberatung gerne Unterstützung an.
]]>Aber welche Stärken bringen erfolgreiche Unternehmer denn mit? Oder entwickeln sie im Laufe der Zeit?
Wir haben uns einige erfolgreiche Unternehmer angesehen und die häufigsten Stärken herausgefunden.

Diese fünf Unternehmer haben etwas gemeinsam: Sie sind allesamt unglaublich erfolgreich. Doch was genau macht sie so erfolgreich?
Wir haben uns einige ihrer Stärken angesehen und versucht, jeder Persönlichkeit eine ihrer am meisten ausgeprägten Stärken zuzuordnen, um ein starkes Bild der notwendigen Stärken zu entwickeln. Vielleicht kannst du diese Stärken auch entwickeln und in deinem Unternehmen anwenden?
Bill Gates ist einer der erfolgreichsten Unternehmer aller Zeiten. Er gründete Microsoft im Jahr 1975 und führte das Unternehmen zu unglaublichem Erfolg. Gates ist ein Visionär – er hatte die Vision, eine Software-Plattform zu entwickeln, die auf allen Computer-Plattformen laufen würde. Diese Vision hat er verwirklicht und Microsoft ist heute eines der größten Software-Unternehmen der Welt. Wenn du auch eine Vision hast, die du verwirklichen willst, dann ist Bill Gates ein großes Vorbild für dich.
Steve Jobs war der Gründer von Apple und einer der innovativsten Unternehmer aller Zeiten. Er hat unzählige neue Produkte und Technologien entwickelt, die die Welt verändert haben. Jobs war nicht nur ein großer Innovator, sondern auch ein hervorragender Verkäufer. Er konnte seine Ideen immer so verkaufen, dass sie für die Menschen attraktiv waren. Wenn du auch innovative Ideen hast, die du verwirklichen willst, dann ist Steve Jobs ein großes Vorbild für dich.
Elon Musk ist der Gründer von Tesla und SpaceX und gilt als einer der erfolgreichsten Risikoträger der Welt. Musk ist nicht nur unglaublich intelligent, sondern auch bereit, große Risiken einzugehen. Er hat mit seinen Unternehmen viele Erfolge errungen, aber auch viele Misserfolge erlitten. Doch Musk steht immer wieder auf und macht weiter – seine Risikobereitschaft ist unerschütterlich. Wenn du auch bereit bist, große Risiken in deinem Unternehmen einzugehen, dann ist Elon Musk ein großes Vorbild für dich.
Jeff Bezos ist der Gründer von Amazon und einer der Unternehmer mit der ausgeprägtesten Kundenorientierung aller Zeiten. Sein Ziel bei Amazon war es immer, die bestmögliche Kundenerfahrung zu bieten. Dafür hat er stets alle Maßnahmen getroffen, die nötig waren – selbst wenn das bedeutet hat, hohe Risiken einzugehen oder kurzfristige Verluste zu machen. Wenn es in deiner Branche um Kundenorientierung geht, dann ist Jeff Bezos ein gutes Vorbild für dich.
Mark Zuckerberg ist der Gründer von Facebook und einer der Unternehmen, die am konsequentesten ihre Mission verfolgen. Seine Mission bei Facebook war es immer, die Menschen miteinander zu verbinden – weltweit und unabhängig von Sprache oder Kultur. Zuckerbergs Mission hat das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist und wenn du eine starke Mission hast, die du unbedingt verwirklichen willst, ist Zuckerberg vielleicht dein Vorbild.
Natürlich kennst du die oben genannten großen Namen. Aber es gibt auch im deutschsprachigen Raum einige sehr erfolgreiche Unternehmer, die wir vermutlich alle kennen.
Einer davon ist Dieter Schwarz, der mit seinem Unternehmen Lidl und dem Konzept des Discount-Shoppings sehr erfolgreich ist. Auch Reinhold Würth, der mit seinem Schraubenimperium Würth zu den reichsten Menschen Deutschlands gehört. Er hat klein angefangen und sein Unternehmen im Alter von 19 Jahren mit einem Kredit von 50.000 DM gestartet. Und es dann konsequent aufgebaut.
In Österreich kennt man vor allem Dietrich Mateschitz, der einst sein gesamtes Vermögen auf die Marke Red Bull gesetzt hat und für seine hohe Risikobereitschaft und seinen Mut belohnt wurde. Dietrich Mateschitz ist ein Paradebeispiel dafür, dass man für hohe Risikobereitschaft oft auch großen Erfolg ernten kann.
Lass dich von all diesen positiven Beispielen aber nicht zu sehr verwirren - wenn wir über so große Namen sprechen, spielt uns oft auch der “survivorship bias” einen Streich. Ich möchte darauf hier nicht eingehen, aber dieser Link führt dich zu einer Erklärung, was der survivorship bias ist.
Alle bereits genannten Unternehmen bringen einige der untenstehenden Stärken mit.

Im nächsten Teil sprechen wir darüber, wie du diese Kompetenzen entwickeln kannst. Bevor wir dazu kommen, kannst du dich noch fragen, wie stark diese Kompetenzen bei dir ausgeprägt sind? Sind es schon richtige Stärken von dir? Ich habe dazu ein Wachstumsleiter Tool entwickelt, dass du dir gerne hier runterladen kannst.
Und hier mein Ergebnis - die Zukunft wird zeigen, wie ehrlich ich mit mir war…

Die gute Nachricht ist: Jeder Mensch kann sich diese Schlüssel-Kompetenzen aneignen. Sie sind nicht angeboren, sondern können gelernt werden. Wir wissen das seit einigen Jahren, auch durch die Arbeit von Carol Dweck, auf die ich in meinem Blog immer wieder stoße - vielleicht sollte ich doch mal einen eigenen Blogbeitrag über ihre Arbeiten zum “Growth Mindset" schreiben?
Das heißt für dich: Du kannst dir diese Stärken aneignen und so deinen unternehmerischen Erfolg steigern. Wenn du weißt welche Schlüssel-Kompetenz dir fehlt oder welche Stärke du noch ausbauen willst, dann ist das schon die halbe Miete. Denn jetzt kannst du gezielt daran arbeiten, diese Kompetenz zu entwickeln.
Eine der besten Möglichkeiten, um deine Stärken zu entwickeln, ist das Selbstcoaching. Durch das Selbstcoaching lernst du dich selbst besser kennen und kannst anhand deiner Erkenntnisse gezielt an deinen Stärken und Schwächen arbeiten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung im Selbstcoaching können folgende zwei Techniken sein, die du in deinem Alltag integrieren kannst und auch ohne fremde Hilfe gut umsetzen kannst.

Ein weiterer Tipp ist, dich mit Menschen zu umgeben, die ähnlich starke Persönlichkeiten haben wie du. Durch den Austausch mit anderen starken Persönlichkeiten kannst du dich gegenseitig inspirieren und motivieren. Du lernst außerdem, dich selbst besser einzuschätzen und gestaltest so dein Umfeld aktiv mit.
Du könntest das auch im Rahmen eines Mentorings oder einer Supervision noch verstärken und dir gewissen Veränderungen bewusst machen. Auch das Lesen von Büchern oder Artikeln über erfolgreiche Menschen kann dir helfen, mehr über dich selbst zu erfahren und neue Perspektiven zu gewinnen. Informiere dich über die Erfolgsgeschichten anderer Menschen und versuche herauszufinden, was sie auszeichnet und was ihre Stärken sind. Diese Erkenntnisse kannst du dann auf dein eigenes Leben übertragen und so deine Stärken entwickeln.
Wenn du gerne Hilfe von einem Business Coach hättest, dann kannst du >>hier<< klicken und wir unterhalten uns vollkommen unverbindlich und gratis über dein Wachstumspotential und den Ausbau deiner Stärken.
]]>Woran scheitern 51% der kleinen Unternehmen?
Unrentable und nicht innovative Geschäftsmodelle.

Wenn du dein Geschäftsmodell entwickeln oder optimieren willst, ist der Geschäftsmodell Atlas genau das Richtige für dich. Mit diesem Tool kannst du alles schon fertig denken und planen, bevor du den Markteintritt wagst. So vermeidest du Fehler und gewinnst Zeit für die Umsetzung. Am Ende hast du ein fertiges Konzept für deine Idee. (Der Geschäftsmodell Atlas wurde in Anlehnung an den Business Model Canvas von Strategyzer entwickelt)

Dein Geschäftsmodell ist der erste Schritt, aber das allein reicht nicht aus. Der zweite Schritt – und mindestens genauso wichtig – ist die Cashflow Planung. Das ist ein Finanzplan, in dem wir uns genau ansehen, was du für die Umsetzung deines Vorhabens brauchst und ob die finanziellen Mittel dafür hast. Dazu erstellen wir eine Absatzplanung und berücksichtigen verschiedene Preisszenarien. Mit diesem Plan orientieren wir uns an der bestmöglichen Umsetzung deiner Idee. Ist dein Business-Modell schon so weit ausgereift? Dann stellen wir in diesem Schritt auch sicher, dass alle Ressourcen zur Verfügung stehen.

Wir haben zusammen deine großartige Idee weiterentwickelt und dein künftiges Business im Geschäftsmodell gestaltet. Jetzt geht es darum, die Pläne umzusetzen. Das ist meistens der schwierigste Schritt bei der Verwirklichung von Ideen. So geht's:
Wir überlegen uns zuerst was die wichtigsten Meilensteine und Schritte in der Umsetzung sind. Dann überlegen wir, bis wann diese erledigt sein müssen und wer die Verantwortung für diese Aufgabe übernimmt.
Zu guter Letzt überlegst du dir welche Ressourcen (Zeit, Geld, Menschen) nötig sind, um den Plan umzusetzen (siehe auch Schritt 2 – stehen die Mittel zur Verfügung?).

Denk' daran, wenn du einen Marathon läufst, beginnst du damit, dir die Schuhe zu binden. Das ist der erste Schritt, zugegeben ein ziemlich kleiner. Also leg los und überlege dir, was der erste Schritt in deinem Vorhaben ist. Was brauchst du dazu? Welche Ressourcen stehen dir zur Verfügung? Welche Unterstützung kannst du von anderen bekommen, um dein Geschäftsmodell am Markt erfolgreich umzusetzen? Mach dir keine Sorgen, wenn der erste Schritt klein ist. Die Hauptsache ist, dass du überhaupt damit beginnst. Denn nur so kannst du etwas verändern und deine Idee verwirklichen.
Die Wachstumsleiter ist deine Nummer 1, wenn es darum geht, aus deinen Ideen ein profitables Geschäft zu machen. Mit 20 Jahren Erfahrung in Marketing und Vertrieb helfen wir dir, dein innovatives Geschäftsmodell zu entwickeln und zu verbessern. In 4 Schritten baust du mit uns dein optimiertes Geschäftsmodell auf und erhältst alles, was du für die erfolgreichen nächsten Schritte in der Umsetzung brauchst.
Bevor wir starten, lade ich dich schon jetzt ein, bei allen Fragen und Unklarheiten einen Kommentar zu hinterlassen. Ich freue mich auf alle spannenden Fragen.
Du wirst dich vielleicht fragen, wer dieser Profi den ist? Ich bin Joe und habe mit der Wachstumsleiter ein Beratungs-Unternehmen gegründet. Mithilfe der Wachstumsleiter Toolbox berate und coache ich Unternehmen, Unternehmer·innen und Manager in den Bereichen der Geschäftsmodellentwicklung, im Vertrieb und der Optimierung von Vertriebsmodellen.
Ich arbeite seit über 20 Jahren in Marketing und Vertrieb und bin seit langem in führenden Positionen tätig. Geschäftsmodelle - erfolgreiche und nicht erfolgreiche - begleiten mich schon wesentlich länger. Bereits während meines Studiums habe ich für unser Familienunternehmen Geschäftsmodelle für neue IT-Dienstleistungen entwickelt. Zugegeben, ich hatte damals noch keine Ahnung, dass es den Begriff des Geschäftsmodells überhaupt gibt.
Alles, was ich hier schreibe und auch alle meine Beratungen und Coachings mache ich immer sehr Praxis- und Umsetzungsorientiert. In diesem Sinne, machen wir den ersten Schritt - legen wir los.

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen seine Kunden erreicht, welche Bedürfnisse es befriedigt und welche Erträge es damit generiert. Es ist also die strategische Grundlage eines jeden Unternehmens und sollte deshalb sorgfältig geplant und kontinuierlich überprüft werden. Es gibt verschiedene Arten von Geschäftsmodellen, die sich unter anderem nach der Art der Kunden, dem Vertriebsweg oder der Monetarisierungsstrategie unterscheiden.
Wenn wir von Geschäftsmodellen sprechen, meinen wir oft zwei ganz unterschiedliche Dinge:
Dieser zweite Punkt bringt mich auch gleich zu einem wichtigen Punkt, der so gut wie nirgends Erwähnung findet, wenn man über die Erstellung von Geschäftsmodellen spricht: Das ganze Modell ist nur dann was Wert, wenn du es auch umsetzt. Deswegen besteht für mich der Prozess zur Entwicklung von Geschäftsmodellen aus 4 Schritten, die alle wichtig sind. Mehr darüber kannst du hier lesen und es folgt wohl auch bald ein Blogbeitrag dazu.
Doch was genau macht ein gutes Geschäftsmodell aus? Ein gutes Geschäftsmodell sollte zunächst einmal nachhaltig sein. Das bedeutet, dass es in der Lage ist, langfristig Gewinne zu erzielen und die Unternehmensziele zu erreichen. Zudem sollte es skalierbar sein, um mit steigendem Kundeninteresse oder wachsender Nachfrage auch weiterhin profitabel arbeiten zu können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Innovationskraft. In Punkt drei vertiefen wir diese und andere Erfolgsfaktoren noch ein wenig.
Ein Geschäftsmodell sollte immer wieder überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, um sich den Veränderungen am Markt anzupassen und auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass das Unternehmen auch in Zukunft konkurrenzfähig bleibt.
In diesem Artikel werden wir uns mit den Merkmalen eines erfolgreichen Geschäftsmodells beschäftigen und aufzeigen, worauf es bei der Entwicklung eines tragfähigen Konzepts ankommt. Lass uns mit deiner Idee starten, denn daraus soll ja ein Geschäft werden - oder?
Wenn du eine großartige Geschäftsidee hast, ist es an der Zeit, sie in ein solides Geschäftsmodell zu verwandeln. Und daraus ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen. Dein Geschäftsmodell beschreibt, wie dein Unternehmen Wert schafft, Geld verdient und letztlich Gewinn erzielt. Es ist also der Rahmen, innerhalb dessen du dein Geschäft betreibst.
Natürlich gibt es kein Patentrezept für den perfekten Businessplan - aber es gibt hilfreiche Prozesse und Werkzeuge, die entscheidend für den Erfolg deines Unternehmens sein können.
Zunächst einmal solltest du dir überlegen, welchen Mehrwert du für deine Kunden schaffen willst. Welches Problem löst du und warum sollten sich die Menschen für deine Lösung entscheiden?
Anschließend musst du herausfinden, wie du diesen Mehrwert am besten monetarisieren kannst. Welche Preise kannst du verlangen und welche Kosten musst du einkalkulieren?
Vergiss nicht die Skalierbarkeit deines Geschäftsmodells. Kannst du dein Angebot leicht auf mehr Kunden ausweiten oder musst du für jeden neuen Kunden viel Aufwand betreiben? Je skalierbarer dein Geschäftsmodell ist, desto schneller kannst du wachsen und ein desto profitableres Unternehmen wirst du haben.
Um all diese Aspekte zu berücksichtigen, kann dir der Business Model Canvas von Strategyzer sehr nützlich sein. Dieses Tool hilft dir dabei, deine Geschäftsidee Schritt für Schritt in einen soliden Businessplan umzuwandeln. So hast du alle wichtigen Faktoren im Blick und kannst sicher sein, dass dein Geschäftsmodell auf Erfolg ausgerichtet ist.
Ich habe dieses Tool leicht abgewandelt und den “Geschäftsmodell-Atlas” in meine Wachstumsleiter Toolbox integriert. Diesen Atlas verwende ich in meinem 4 Schritte umfassenden Beratungs- und Coachingprozess, um die besten Ergebnisse für meine Kunden zu erzielen.
Egal ob du ein Start-Up gründest oder ein etabliertes Unternehmen hast - es ist wichtig, dass du die Erfolgsfaktoren kennst. Dann gelingt es dir viel besser, aus deiner Idee ein Geschäftsmodell, und aus dem Geschäftsmodell ein erfolgreiches Unternehmen zu machen.

Dafür solltest du folgende Faktoren beachten:
Beachte diese Erfolgsfaktoren bei der Erstellung deines Geschäftsmodells und erhöhe so die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg deines Unternehmens.
Ich werde später mal einen eigenen Artikel über den Business Model Canvas von Strategyzer schreiben. Unbestritten ist er der Standard, wenn es darum geht, Geschäftsmodelle zu erstellen.
Meiner Erfahrung nach hat er seine große Bedeutung zu Recht, auch wenn es einiges an Erfahrung braucht, um mithilfe dieses Tools wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.
Hier die 8 Themenblöcke im Business Model Canvas, die alle wichtigen internen und externen Faktoren und Beteiligten abbilden sollen:

Wenn du den Business Model Canvas nutzt, um dein Businessmodell zu skizzieren, dann achte bitte darauf, alle 8 Bereiche zu bearbeiten. Viele Menschen ignorieren beispielsweise die Zahlen auf der linken Seite des Canvas (die Kostenseite), weil sie sich nicht mit Finanzen beschäftigen wollen. Doch genau diese Zahlen sind wichtig, um zu verstehen, ob dein Businessmodell überhaupt funktioniert. Andere wiederum vergessen darauf, ein echtes Angebot zu gestalten - für ihr Kundensegment. Es könnte ja passieren, dass man auch mal was verkaufen muss… Achte also auf eine gute Balance im Canvas.
In meiner Beratungsarbeit verwende ich eine von mir etwas abgewandelte Form des Business Model Canvas, den „Geschäftsmodell Atlas“. Die Praxiserfahrung mit vielen Unternehmen jeder Größe hat mich gelehrt, dass es für die volle Entfaltung dieses Modells eine etwas andere Struktur braucht. Und dass der Canvas allein nicht ausreicht.
Ein gutes Geschäftsmodell ist die Grundlage für ein erfolgreiches Business. Es wandelt deine Idee in ein konkretes Konzept um und gibt dir einen klaren Plan, wie du diese umsetzen kannst. Natürlich gibt es dabei einiges zu beachten und manchmal ist es hilfreich, sich Rat von erfahreneren Personen oder Unternehmern zu holen.
Wichtig sind in jedem Fall eine klare Strategie, ein Alleinstellungsmerkmal und die Kenntnis deiner Zielgruppe. Also: Traue dich, starte dein eigenes Business und erschaffe etwas Neues!
Wenn du dabei Hilfe brauchst oder Fragen hast - klicke hier für ein unverbindliches Wachstums-Gespräch mit mir. Ich würde mich freuen, wenn ich dir helfen kann.
Diese Hilfsmittel und Tools können dir bei der Erstellung helfen. Ganz zum Schluss kommt ein wenig Eigenwerbung…
Die wichtigsten Kompetenzfelder im Vertrieb sind Kommunikation, Fähigkeiten in der Analyse und Selbstorganisation - ergänzt um einige Softskills, die für den Verkaufserfolg entscheidend sein können. In diesen vier Bereichen zeichnen sich gute Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter aus. Lass' uns diese vier Punkte gleich im Detail betrachten, hier vorerst noch eine kurze Übersicht.
Kommunikation ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Vertrieb. Vertriebsprofis kommunizieren gut und haben ein gutes Gespür für ihr Umfeld. Sie verstehen, was andere Vertriebspartner oder Kunden von ihnen erwarten, und wissen, wie sie ihre Botschaften am besten übermitteln können. Sie sind in der Lage, ihre Botschaften zu vereinfachen und emotional angehaucht zu machen, sodass sie bei ihren Zuhörern ankommen. Sie zeigen auch Interesse an den Bedürfnissen ihrer Zuhörer und versuchen, deren Probleme zu lösen.
Analyse ist eine weitere wichtige Kompetenz im Vertrieb. Gute Vertriebsprofis analysieren die Situation genau und sehen das Ganze stets aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie nehmen sich Zeit, um zu verstehen, was hinter den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden steckt und welche Auswirkungen ihr Produkt oder ihre Dienstleistung haben kann. Ein guter Vertriebsprofi ist eben auch immer ein “Zahlenmensch” und kennt seine Umsätze, Margen und die wichtigsten Daten seiner Mitbewerber.
Gute Vertriebsprofis planen vorausschauend und legen Strategien fest, um ihre Ziele zu erreichen. Sie setzen Prioritäten, sehen mögliche Schwierigkeiten oder Herausforderungen vorher und versuchen, diese zu vermeiden oder abzumildern. Da sie im täglichen Berufsalltag oft auf sich allein gestellt sind, bringen sie ein hohes Maß an Selbstorganisation mit und haben gelernt, die Verantwortung gegenüber ihren Kunden, ihrer Firma und sich selbst wahr zu nehmen.
Ergänzt werden diese drei “harten” Kompetenzfelder durch einige Softskills, auf die wir unten eingehen werden. Sie haben wenig mit “soft” zu tun, sie sind genauso wichtig, wie die oben beschriebenen Kompetenzfelder, um im Vertrieb erfolgreich UND glücklich zu arbeiten.
Kommunikation ist eine der wichtigsten Stärken von Profis im Vertrieb. Sie können gut mit Menschen umgehen und sind gerne in Kontakt mit ihnen. Dies ist auch der Grund, warum sie so erfolgreich im Vertrieb sind. Kommunikationsfreude ist eine wichtige Eigenschaft von Vertretern, die Kundenberatung beherrschen müssen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie in der Lage sein, ihre Kunden zu verstehen und deren Bedürfnisse und Probleme zu erkennen. Nur so können sie Lösungen anbieten, die ihnen wirklich helfen und ihr Geschäft fördern.
Hier ein paar Inputs zu den wichtigsten Fähigkeiten. Wenn Mitarbeiter im Verkauf diese verbessern, dann werden aus guten Verkäufern mit der Zeit sehr gute Verkäufer werden.
Es ist kein sehr beliebtes Thema, aber doch ein wichtiges: Wir Vertriebler arbeiten mit Zahlen.
Dabei geht es nicht nur darum, dass wir wissen, was am Markt vorgeht (was nicht nur mit Zahlen zu tun hat) und uns fortlaufend mit unseren Mitbewerbern beschäftigen (was in manchen Branchen sehr viel mit Zahlen zu tun hat). Es geht darum, dass wir die wichtigsten Kennzahlen und KPIs zur erfolgreichen Vertriebssteuerung kennen und unsere Verkaufsergebnisse richtig einschätzen.
Heute wird in vielen Unternehmen verlangt, dass die Mitarbeiter unternehmerisch denken und handeln. Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Unternehmen, die sich das auf ihre Fahnen geschrieben haben, auch tatsächlich so meinen. Im Vertrieb hingegen bin ich mir sicher - ein guter Vertriebler denkt und handelt unternehmerisch.
Dazu braucht es ein hohes Maß an Selbstorganisation und Selbstmanagement und eine ausgeprägte Planungskompetenz. Jobs im Vertrieb sind heute viel komplexer als früher. Die Informationsdichte ist enorm hoch, der Erfolgsdruck deutlich gestiegen und die Eigenverantwortung hat weiter zugenommen. Auf der anderen Seite müssen wir immer öfter berichten, dokumentieren und analysieren. Was es braucht, ist eine gute Organisation und planerische Fähigkeiten.
In einem erfolgreichen Vertriebsteam ist es wichtig, dass die Vertriebsmitarbeiter nicht nur über fachliches Wissen und Können verfügen, sondern auch über wichtige soziale und emotionale Kompetenzen.
Die hier aufgeführte Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie gibt meine Erfahrung wieder, welche Charaktereigenschaften und Kompetenzen einen guten Mitarbeiter im Verkauf ausmachen.
Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Allein die Kataloge der Anbieter für Verkaufstrainings, Kommunikation, Verhandlungsführung, … sind voll von - oftmals sehr guten - Angeboten.
Es ist nicht schwer zu erraten, dass ich dir ein Vertriebscoaching empfehle, um diese Kompetenzfelder gezielt zu entwickeln, und nicht nur zu schulen. Denn eine Schulung allein reicht nicht aus, um irgendwelche Kompetenzen zu entwickeln.
Gleichzeitig ist mir klar, dass es nicht immer möglich ist, sich vertrauensvoll an einen Coach zu wenden. Daher hier ein paar Tipps für dein Selbstcoaching.
Beginne mit einem Assessment deiner Kompetenzen und überlege dir gleichzeitig, was die wichtigsten 3 Skills sind, die du ab sofort verbessern willst.
Danach fällt es dir wesentlich leichter, dich ganz gezielt um diese 3 Skills zu kümmern und dir zu überlegen, wohin du dich in diesen Bereichen entwickeln willst und - das ist wichtig - was dein erster Schritt dazu ist.
Danach heißt es üben, üben, üben, … oder dir einen guten Coach suchen.
Hier kannst du das Tool für dein Selbst-Assessment kostenlos runterladen.
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